Ohne Regen, ohne Stürze und ohne Reifenpanne dreimal durch die Niedersächsische Landeshauptstadt

Mit einer makellosen Bilanz beendete der LandFrauenverein Hoya seine dritte und letzte große Radtour durch die Nds. Landeshauptstadt. Nach drei abwechslungsreichen Touren ohne Stürze, ohne Regen und ohne Reifenpannen ziehen die Veranstaltenden ein rundum zufriedenes Fazit: Hannover fasziniert als grüne Oase! Der Wechsel von ruhigen Dorfstraßen in heimischen Gefilden in die pulsierende Landeshauptstadt fordert allerdings maximale Konzentration, besonders dann, wenn unübersichtliche Ampelkreuzungen, dichter Verkehr und das ungeduldige sowie belehrende Verhalten städtischer Pendler aufeinandertreffen. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Hannovers urbane Mobilität für Gäste vom Land eine ganz eigene Herausforderung bereithält. Doch genau dieser Trubel macht das Abenteuer Großstadt erst lebendig und unvergesslich.
Die dritte Route durch Hannover

Auch die finale Route am 09.07.2026 führte quer durch die grünen Lungen der Stadt und verlangte den Radelnden auf den höchsten Erhebungen Hannovers, dem Gebiet um die Kronsberge, auch ein paar kräftige Kurbelumdrehungen ab. Für Kultur am Wegesrand war ebenfalls gesorgt: Bei einem Zwischenstopp warf die Gruppe einen Blick in das majestätische "Neue Rathaus". Für die berühmte Fahrt mit dem europaweit einzigartigen Bogenaufzug in die Rathauskuppel reichte die Zeit zwar nicht – den Aufenthalt nutzte die Truppe stattdessen für einen spannenden Wissensaustausch rund um Hannover. Drei Fragen aus der Gruppe wurden dabei gleich vor Ort beantwortet:
Woher hat die Eilenriede ihren Namen? Der Name leitet sich historisch von den Begriffen „Ahlen“ (Erlen) und „Riede“ (einem feuchten, sumpfigen Tiefland oder Bachlauf) ab, also
schlichtweg „Erlenbruchwald“.
Ist die Eilenriede größer als der Central Park? Ja, und zwar deutlich! Mit ihren rund 640 Hektar Fläche ist die grüne Lunge Hannovers fast doppelt so groß wie der weltberühmte Central
Park in New York, der es auf etwa 341 Hektar bringt.
Woher kommt das Wasser für die Fontänen in den Herrenhäuser Gärten? Das Herrenhäuser Wehr, das die Radelnden überquerten, ist für die barocken Fontänen unverzichtbar. Es staut die Leine
auf, ein Kanal leitet das Wasser direkt zur historischen Wasserkunst, wo die natürliche Wasserkraft als Antrieb dient.
Mit dem Einrollen ins Ziel und der traditionellen Kaffeepause am Bus in Seelze geht für den Verein eine tolle, dreimal erfolgreich wiederholte Tour zu Ende. Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden, die diese Fahrten mit ihrer Begeisterung und Ausdauer zu einem ganz besonderen Gemeinschaftserlebnis gemacht haben. ©Texte Ina Homfeld






