Kaiserwetter und beste Stimmung bei den LandFrauen Hoya

Kaiserwetter und beste Stimmung begleiteten Ende Mai 24 LandFrauen und einige LandHerren des Hoyaer Vereins auf der ersten Tagesradtour im Jahr 2026. Per Bus und Radanhänger ging von der Weserstadt Hoya bis Sarstedt, wo nach dem Entladen der Räder der Startschuss für eine perfekte Kombination aus Natur und Großstadt fiel.
Die Route bestach durch eine völlig neue Perspektive auf die Landeshauptstadt und führte die Gruppe durch die Vielfalt der Region. Der Auftakt war idyllisch: Durch die Leineaue, ein echtes Vogelparadies, ging es vorbei am modernen Expo-Gelände und über den Kronsberg. Nach einem kurzen Abstecher in den historischen Dorfkern von Groß-Buchholz tauchten die Radelnden in das tiefe Grün der Eilenriede ein. Die Gruppe war von Anfang an begeistert von dem vielen Grün, das die Landeshauptstadt zu bieten hat. Zudem rollte es sich am Morgen noch wunderbar entspannt bei wenig Radverkehr auf Straßen abseits des Verkehrsgeschehens.
Im größten Stadtwald Europas wurde dann in einem Restaurant die verdiente Mittagsrast eingelegt.

Frisch gestärkt steuerte die Gruppe den glitzernden Maschsee an. Im nahegelegenen Neuen Rathaus warfen die Hoyaer Gäste einen Blick in das imposante Foyer: Dort hielt die Gruppe inne, um die ausgestellten Stadtmodelle zu betrachten, welche die Entwicklung Hannovers in verschiedenen Epochen zeigen. Besonders das Modell der totalen Zerstörung nach dem Zweiten Weltkrieg rief bei den Reisenden gerade in Hinblick auf die aktuelle politische Lage Betroffenheit hervor.
Auf dem zweiten Teil der Tour, der ganz im Zeichen des Elements Wasser stand, änderte sich die Verkehrslage jedoch spürbar: Je weiter der Nachmittag voranschritt, desto belebter wurden die städtischen Radwege. Für die Gäste vom Land war dies durchaus ungewohnt, denn auf den Wegen herrschte nun reger Gegenverkehr und so manches unverhältnismäßige Überholmanöver der Einheimischen forderte erhöhte Aufmerksamkeit. Davon ließ sich die gute Stimmung aber nicht trüben. Entlang von Ihme und Leine, vorbei am historischen Wasserkraftwerk Herrenhausen, radelte die Gruppe weiter bis zum idyllischen Hinüberschen Garten.
Das Ziel der Reise war Garbsen. Dort wartete bereits der Bus, wo der Tag bei einer gemütlichen Kaffeepause mit selbstgebackenem Kuchen ausklingen durfte. Das Fazit der gut gelaunten Gäste nach rund 60 Radkilometern war eindeutig: Das dichte Zusammenspiel aus unberührter Natur und urbanem Flair machte diese Vier-Wasserstraßen-Tour zu einem tollen Erlebnis. © Text: Ina Homfeld





