Wenn einer eine Reise tut, dann kann......

Eine 23-köpfige Reisegruppe des LandFrauenvereins Hoya blickt auf eine ereignisreiche Rad- und Kulturreise nach Tschechien zurück. Trotz eines holprigen Starts Mitte Mai wurde die Tour zu einem vollen Erfolg.
Nach dem Aufbruch am frühen Sonntagmorgen erzwang ein Busdefekt bei Garbsen einen ungeplanten Stopp. Dank einer zupackenden „Menschenkette“ war das Gepäck jedoch blitzschnell in den Ersatzbus
umgeladen, sodass die Fahrt nach nur 80 Minuten staufrei fortgesetzt werden konnte. Pünktlich zur Stadtführung erreichte die Gruppe Prag. Highlights wie die Prager Burg, der Königsweg über die
Karlsbrücke und das Glockenspiel der Aposteluhr faszinierten die Teilnehmenden ebenso wie die abendliche Schifffahrt auf der Moldau.
Am Montag startete die eigentliche Radtour vor den Toren Prags. Über Melnik – mit herrlichem Schlossblick auf den Zusammenfluss von Moldau und Elbe – führte die Route über Roudnice nad Labem zum
Standquartier in Usti nad Labem. Ein emotionaler Höhepunkt folgte am Dienstag: In Theresienstadt berührte eine lokale Rad-Guide die Gruppe mit persönlichen Kindheitserinnerungen an geheime
Tunnelwege.
Der weitere Weg führte von Decin entlang der Elbe zur tschechisch-deutschen Grenze. Nach einem Erinnerungsfoto ging es per Bus hoch zur Bastei, die einen unvergesslichen Ausblick auf das bizarre Elbsandsteingebirge bot. Die Schlussetappe verlief von Königstein direkt nach Dresden.
Nach einer Führung im Schloss Pillnitz entschädigte die beeindruckende Skyline der Stadt Dresden für alle Mühen. Eine kompakte Stadtführung zu Frauenkirche, Zwinger und Semperoper rundete das Programm ab, bevor Buskapitän Holger geschickt einen Stau umfuhr und die Gruppe sicher zurück in die Heimat steuerte. "Erneut eine hervorragend organisierte Tour des LandFrauenvereins Hoya", so das einstimmige Urteil der Hoyaer Gäste, "mit gutem Teamgeist können selbst Buspannen erfolgreich weggestrampelt werden." © Ina Homfeld







