Künstliche Intelligenz - ein Vortrag von Ralf Holtz

Referent Ralf Holtz - ©Ina Homfeld
Referent Ralf Holtz - ©Ina Homfeld

„Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken“ mit diesem Hinweis auf das Leitmotiv der Hoyaer LandFrauen startete Ralf Holtz, pädagogischer Mitarbeiter der LEB Oldenburg, vor rd. 100 Gästen in Thöles Hotel Anfang Februar seinen Vortrag zum Thema „Künstliche Intelligenz“. Er sei aus Oldenburg gekommen, um Brücken zu bauen, Brücken hin zum Thema KI, das zurzeit und auch zukünftig aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sei.

Das Thema KI gebe es nicht erst seit dem Jahr 2022 sondern bereits seit Jahrhunderten. Bereits im 18. Jahrhundert hätten Wissenschaftler das Denken in Raster sortiert und Formeln errechnet. Ein Wegbereiter, so der Oldenburger Referent, sei Alan Turing, ein britischer Mathematiker, Logiker und Kryptoanalytiker und Entwickler des Schachcomputers, gewesen. Im November 2022 markierte OpenAI mit ChatGPT einen der wichtigsten Wendepunkte in der Technikgeschichte und löste einen Hype aus. KI wurde zum Massenphänomen, denn die private Nutzung wurde und wird von Tag zu Tag praxistauglicher.

 

Ralf Holtz stellte im Laufe seines Vortrags mehrere Anwendungsbeispiele für die KI vor, von Echtzeitübersetzungsprogrammen über KI-Agenten bei der Büroorganisation von Unternehmen bis hin zu medizinischen Diagnosen. Er warnte davor der generativen KI zu viel Persönliches preiszugeben, der Focus solle besser auf ein gutes „Prompting“ gelegt werden. Unter Prompts sind klare Fragestellungen, schrittweise Annährungen an Themen und eine zielgerechte Kommunikation zu verstehen. Wie ein roter Faden zog sich der Hinweis durch den Vortrag, dass der Computer niemals „denke“, sondern immer nur „rechne“ und begründete damit auch die ethischen Bedenken bei Anwendung der Programme. Bevor Ralf Holtz die vielen Fragen der Gäste beantwortete, schloss er seinen Vortrag mit dem Hinweis: „KI ist gekommen, um zu bleiben!“               © Text Ina Homfeld