Adventstour in die Barockstadt Fulda

Nach Aachen im Jahr 2023 ging es für die LandFrauen Hoya Anfang Dezember 2025 wieder auf mehrtägige Adventstour. Das Ziel: die Barockstadt Fulda!

 

Aber von Anfang an: In frühen Morgenstunden des ersten Advents starteten 23 LandFrauen Richtung Hessen. Zum Einstimmen auf den Advent stand am Mittag ein Besuch des Weihnachtsmarktes in Kassel auf dem Programm. War es der leise Nieselregen, die fehlende Dunkelheit oder auch die nackte Kulisse, so richtiges Weihnachtsfeeling kam nicht auf, dies die einhellige Meinung der Reisegesellschaft.

 

Anders in Fulda, die gesamte Innenstadt hat sich in einen Weihnachtszauber verwandelt. Neben dem traditionellen Weihnachtsmarkt mit der großen Pyramide stehen ein regionaler Weihnachtsmarkt, ein mittelalterliches Weihnachtsdorf und ein illuminierter Winterwald im Angebot, ineinander verschachtelt und für jeden Geschmack etwas dabei. Sogar die Stadtpfarrkirche integriert sich als "größte Bude des Weihnachtsmarktes" in das adventliche Geschehen.

 

Nach Glühwein und kleinen kulinarischen Verführungen beim Weihnachtsmarktbesuch ging es am zweiten Reisetag mit einer Reiseführerin durch das Barockviertel Fuldas, in dessen Mittelpunkt der Dom St. Salvator steht, die Grabeskirche des heiligen Bonifatius. Barocke Pracht mit italienischem Einfluss, architektonische Besonderheiten wie die Vierungskuppel mit einer Höhe von 39 Metern, Hochaltar, einer Statue des Heiligen Petrus und das Grabdenkmal des Heiligen Bonifatius ließen die LandFrauen staunen. Viele Informationen rund um Dom und barockem Viertel komplettierten die Führung. Da kam der Ausflug in die Kurstadt Bad Kissingen am Nachmittag mit Flanieren und Shoppen genau zur rechten Zeit.

 

Und dann hieß es schon wieder „Koffer packen“! Bevor es aber am dritten Reisetag endgültig gen Heimat ging, gab es einen Abstecher an den Zusammenfluss von Werra und Fulda in Hann. Münden. Dort wurden die Hoyaer Gäste von der Witwe des fahrenden Wundarztes Johann Andreas Eisenbarth begrüßt, Anna Rosina Albrecht. Mit ihr ging es auf die Spuren ihres verstorbenen Ehemannes zeitlich in die Anfänge des 18. Jahrhunderts. Anna Rosina - historisch gewandet- informierte aber zugleich über die Geschichte und Architektur der Dreiflüsse- und Fachwerkstadt. Sogar ein Blick in das historische Rathaus war möglich. Nach einer Bummel- und Shoppingtour in Hann. Münden erreichten die LandFrauen zufrieden und mit vielen Eindrücken am Abend Hoya. "Wieder eine tolle Tour" hieß es abschließend, "viel Input, beste Stimmung und ganz viel Spaß!" © Text Ina Homfeld