Ausflug in das Künstlerdorf Worpswede mit Fahrt durch das Teufelsmoor

© Edith Köster
© Edith Köster

Die Bustour in das Künstlerdorf Worpswede startete gleich mit einem Mittagsimbiss im Restaurant „Hemberg“, welches sich in einem von Heinrich Vogeler entworfenem Haus befindet. Gut gestärkt und bei herrlichem Sonnenschein begann anschließend die Busrundtour durch das Teufelsmoor mit der Gästeführerin Iris Pott. Mit dem Teufel hat das Moor wenig zu tun, vielmehr leitet sich dessen Name vom niederdeutschen Wort „duves“ ab, welches „unfruchtbar“ bedeutet. Die 28 LandFrauen erfuhren viel über die Urbarmachung der Moorlandschaft, die verbunden war mit einem harten, arbeitsreichen und entbehrlichen Leben der damaligen Moorbewohner. Reiseleiterin Pott berichtete von den Torfkähnen, der Zollstationen, den Brokelweibern, Jan von Moor, dem Buchweizenanbau und vom Moorexpress. Sie erzählte den Landfrauen von den Kunststudenten aus Düsseldorf, die so fasziniert von der Natur in der Moorlandschaft waren, besonders dem weiten Himmel mit den Wolken und den einfachen Menschen, dass sie nur noch Bilder von diesen Eindrücken und dem gelebten Leben dieser Menschen malen wollten. So entstand die Kunstgeschichte in Worpswede. Bei einem Stopp am Barkenhoff hörten die Hoyaer Gäste vom Leben Heinrich Vogelers, der sich damals in jungen Jahren schon zum Maler, Grafiker, Architekt und Schriftsteller entwickelte. Besonders beeindruckend war die Geschichte von dem gemeinsamen Leben Martha und Heinrich Vogelers, welches so faszinierend begann und doch traurig endete.

 

Zeit zum Bummeln und Stöbern oder einer Pause bei Kaffee und Kuchen blieb auch. Erfüllt von diesem informativen und schönen Tag ging es gegen Abend Richtung Heimat.