Rückblick 2018

EWE Delmenhorst

Am Gründonnerstag ging es mit der VGH nach Delmenhorst zur EWE. Dort begrüßte uns Frauke Holzschuher, die einigen schon vom LandFrauen-Verein Harpstedt bekannt ist und lud zu Aprikosenstreuselkuchen und Kaffee und Tee ein. Es folgten einige Informationen, was man im Privathaushalt machen kann, um Energie zu sparen: Fotovoltaik, Erdwärme, Blockheizkraftwerk etc. Doch schon bald ging es los mit der Koch-Vorführung. Wir durften zusehen, wie eine Möhrensuppe mit Feta, Ofengegrillter Asialachs mit Reis, Avocado-Melonen-Salat und zum Abschluss Pannacotta mit Granatapfel gezaubert wurden und jeder bekam eine kleine Portion zum Probieren.

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Über die Arbeit mit Menschen, die alles verloren haben ...

„Integration mit Herz und Verstand – LandFrauen schaffen Begegnung“, so lautet das landesweite Dreijahresthema des NLV. Zu diesem Thema hatte der LFV Hoya im Anschluss an seine JHV den Integrationslotsen Awelker Kalifa aus Neuenkirchen-Vörden eingeladen.

Äußerst sympathisch, fröhlich, weltgewandt aber auch mahnend berichtete der gebürtige Eritreer über seine Erfahrungen während Flucht, seine persönlichen Integration, sein ehrenamtliches und zwischenzeitlich hauptamtliches Engagement als Integrationshelfer. Er selbst sei schon in den 90iger Jahren im Alter von fünf Jahren mit seiner Mutter und zwei Geschwistern geflüchtet. Fünf Jahre sei er als Kind auf der Flucht gewesen, bevor er über Frankfurt am Main, Köln und Wuppertal in Neuenkirchen-Vörden eine wirkliche Heimat gefunden habe. Mit einem selbstgebackenen Kuchen habe er sich bei den Nachbarn bekannt und beliebt gemacht, mittlerweile werde er der „Obama“ seiner Straße genannt. 1985 genauso wie 2015 und auch heute noch fliehen junge Männer und Frauen vor der eritreischen Militärdiktatur, die einen Nationaldienst in unbefristeter Länge für Frauen und Männer vorsieht, und das in einem Regime der völligen Abschottung. Seine eigene Integration sei mit der heutigen Situation nicht zu vergleichen. Mit mehr als 10 Personen hätten sie seinerzeit in einer Zweizimmerwohnung und ohne sanitäre Anlagen gelebt. Sprachkurse hätten sie auf eigene Kosten besucht. Heute fänden die Geflüchteten eine „luxuriöse“ Situation vor, denn für Unterbringen, Versorgung und auch für Sprachkurse sei gesorgt.

Kalifa betonte, dass das Erlernen der Sprache ein Schlüssel für eine Integration sei, noch wichtiger für ihn sei aber das Vermitteln der Gesetze, der Regeln und Rechte, denn nur so könne die „Freiheit“ erlernt und gelebt werden. Schlussendlich sei ein Arbeitsplatz ein Muss für eine vollständige Integration.

 

Imke Wicke für vier Jahre als erste Vorsitzende im Amt bestätigt.

Auch bei der Jahreshauptversammlung 2018 standen Wahlen, Verabschiedungen, Ernennungen und Ehrungen auf der Tagesordnung. Imke Wicke begrüßte Ehrengäste aus Politik, benachbarten Vereinen und Presse. Bei Letzterer bedankte sie sich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit. Für 50igjährige Mitgliedschaft im Verein ehrte die erste Vorsitzende die Mitglieder (von links) Margret Speketer (Schweringen), Margret Meyer (Hilgermissen), Lisa Stövesand (Duddenhausen), Frieda Lübke (Altenbücken), Marie Kracke (Graue) und Annegret Beneke (Asendorf). Weitere sechs Frauen, die bereits 50 Jahre dem Verein angehören, konnten aus persönlichen Gründen nicht an der JHV teilnehmen. Als Ortsvertrauensfrau im Bezirk 9 wurde Elke Ellinghausen verabschiedet. Als Dankeschön für die geleistete Arbeit erhielt sie einen Gartenstecker mit dem Symbol der Landfrauen, die Biene. Folgende Ortsvertrauensfrauen wurden neu ernannt (v. l.): Edeltraud Brünjes, Hanna Geils, Anne Dore Winter, Anke Frenkel-Rodekohr und Sandra Martiny. Um für die LandFrauenarbeit gerüstet zu sein, erhielten die neuen OVF das Jahrbuch 2018 des Niedersächsischen LandFrauenverbandes. Anke Frenkel-Rodekohr, die bisher als OVF für Mehringen zuständig war, erweiterte ihren Bezirk um die Orte Schierholz und Heesen. Im Vorstand wurden Imke Wicke aus Schwarme als erste Vorsitzende, Ina Homfeld aus Duddenhausen als Vertreterin des Bezirks 7 und Ingrid Zabel aus Wechold als Vorstandsfrau für den Bezirk 8 in ihren Ämtern bestätigt.

 

Weltfrauentag

Mit den Gleichstellungsbeauftragten Ursula Priggen -de Riese der Samtgemeinde Hoya und Christine Schröder der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen lud der LandFrauen-Verein Hoya am 8. März, dem internationalen Weltfrauentag zum Freundinnen-Kino-Abend nach Hoya ein. Zum Empfang gab es Sekt oder Saft und Fingerfood vom Party-Service Schürmann aus Bücken, das von den Vorstandsdamen als Flying-Buffet durch die Sitzreihen gereicht wurde. Bei Garnelen-Spießen, Tomaten mit Frischkäsefüllung, Ziegenkäse mit Apfel auf Blätterteig, kleinen Kräuter-Käse-Küchlein, gefüllten Datteln mit Harissa und anderem blieben keine Wünsche offen und wurden Neuigkeiten ausgetauscht bis der Film "Die göttliche Ordnung" gezeigt wurde. Hierin ging es um das Aufbegehren von Frauen in der Schweiz und deren Kampf bis sie in den Siebzigern endlich das Wahlrecht bekamen. Ein sehr ergreifender Film, eine gute Wahl für diesen Tag!

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Vom Tabu zur Normalität - Gedanken zur Grab- und Friedhofsgestaltung

Die Flucht aus traditionellen Bestattungsformen ist auch auf dem Lande angekommen. Immer mehr verwaiste Grabstellen auf heimischen Friedhöfen lassen diese Tendenz erkennen. Individuell aber kostengünstig soll die Bestattung sein, die Grabpflege einfach und anspruchslos. Welche Optionen es für Friedhofsbetreiber gibt dieser Tendenz einer Flucht aus einer konventionellen Bestattung entgegenzuwirken, und wie eine unkomplizierte aber trotzdem würdevolle Grabpflege aussehen kann, darüber referierte Sabine Dralle aus Uelzen, Beraterin für Garten, Hof- und Dorfgrün der Landwirtschaftskammer Hannover. Für eine professionelle Grabbepflanzung prägte Dralle den LandFrauen die Zahlen 60 - 25 – 15 ein: 60% des Grabes sollten mit Bodendeckern bewachsen sein, 25% mit der sogenannten Rahmenbepflanzung und 15 % mit saisonaler Wechselbepflanzung.

 

 

"Gemüse und Co"

Sowohl in Bruchhausen-Vilsen in der schönen Küche  der VHS im Bavendamschen Haus als auch in Eystrup in der Küche der Gretel-Bergmann-Schule in Eystrup fanden sich am 20. und 21. Februar kochbegeisterte Frauen ein, um gemeinsam die von Kerstin Gissel erprobten und vorbereiteten Rezepte zuzubereiten. Einige hatten schon an anderen Kochkursen der LandFrauen teilgenommen und waren voller Erwartungen. Diesmal wurden Linsen-Bratlinge mit dem Waffeleisen gebacken, Rataouille-Tarte, Kürbis-Linsen-Lasagne mit Zimt, Quinoa-Mais-Schnitten, Brokkoli mit Erdnuß-Soße, Rotkohl-Quiche und anderes zubereitet. Ein paar Salate waren auch dabei, z. B. Quinoa-Rote-Bete-Salat und herzhafter Kiwi-Salat mit Tomaten. Nach dem gemeinsamen Kochen, wurde das Gemüse-Buffet gemeinsam probiert und Notizen gemacht, was Zuhause nachgekocht oder Gästen serviert werden soll. 

Für das neue Programm wird zwischen "Suppen und Eintöpfen" und "Superfood" überlegt. Das wird der Vorstand bei der Klausurtagung entscheiden, wenn das neue Programm zusammengestellt wird.

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Fahrsicherheitstraining

Am 10.02.2018 hat in Bassum auf dem Gelände der DWA Racingbahn (Kartbahn) unser  „Intensiv Basis Fahrsicherheitstraining“ stattgefunden.

 

Es haben 10 Teilnehmer im Alter von 19-75 Jahren teilgenommen! Nach einem kurzen Theorieteil ging es auf die Bahn, jeder bekam ein Funkgerät und konnte mit seinem Auto die Übungen umsetzen. Vor dem Start wurde über die richtige Einstellung des Fahrersitzes und der Sicherheitsgurt gesprochen. Es wurde ein Parcour mit Pylonen  umfahren (im Tempo 30 bis zur Steigerung auf 50km/h) und die Bremsreaktion  getestet, bis zur Vollbremsung bei 70 Km/h ! Natürlich konnte jeder sein eigenes Tempo fahren, aber bei den letzten Übungen waren alle viel sicherer im Umgang mit dem Lenkrad und dem Auto. Allen TN hat es viel Spaß gemacht, so dass schon ein Folgetermin geplant ist, bei dem natürlich auch „Anfänger“ Herzlich willkommen sind!

Geplant ist der 22.09.2018. Nähere Informationen und Anmeldung Imke Wicke ( 04258/ 1369)

Dem Pfeffer auf der Spur

Hanseatisch präsentierten sich im Gasthaus Thöle Schauspieler Tobias Brüning, alias „Pfeffersack Jacob Lange“ und seines Zeichens Gewürzhändler, und Viola Vierk, Inhaberin des Hamburger Gewürzmuseums „Spicy's“. Die LandFrauen erlebten einen mit Humor „gewürzten“ aber auch lehrreichen Nachmittag.

Während Tobias Brüning als Zeitgenosse des 17. Jahrhunderts zur Geschichte und Herkunft des Pfeffers, seiner historischen Bedeutung für Handel und Import im Mittelalter und heute, aber auch als Mitgift für die Ehe berichtete, erläuterte Viola Vierk die heilende, stimmungsaufhellende, antioxidative aber auch aphrodisierende Wirkung verschiedener Pfeffersorten und anderer exotischer Gewürze und gab Tipps für den richtigen Kauf und eine korrekte Lagerung. Im Anschluss der Veranstaltung bildete sich eine lange Schlange am Stand der Hamburger Gewürzexperten. Nicht nur Informationen und Proben standen bereit, sondern die LandFrauen hatten auch die Gelegenheit, sich mit seltenen Gewürzen und Gewürzmischungen für Zuhause einzudecken.

 

Lockerer Spieletreff

Am Freitag, den 26.01.2018 trafen sich die Spielwütigen des Vereins bei Thöle. An 3 Tischen wurden verschiedene Spiele begonnen. An einem brachte man sich gegenseitig Canasta bei, an einem anderen wurden die Holzscheibchen des Eselspiels aufeinandergetürmt. Neue Spiele wurden angelernt, z.B. Heck-meck, Ligretto, Quirkle oder Uno-Action. Zwischendurch gab es die Gelegenheit, sich zu stärken. Die Geräuschkulisse ließ vermuten, dass die Damen Spaß hatten. Die dabei waren, würden soetwas gerne noch einmal wiederholen.

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Pilgern, eine besondere Art, unterwegs zu sein

„Lass sie ziehn“, mit diesem Lied begrüßten „Tito und sein Holzbein“, zwei Musiker aus Altenbücken und Duddenhausen, rd. 170 LandFrauen anlässlich der Frühstücksveranstaltung im Gasthaus Thöle. Dieses Lied hatte nicht nur Symbolcharakter für das neue Jahr sondern auch für den Vortrag „Pilgern – eine besondere Art, unterwegs zu sein”. Friederike Schloh aus Hellwege in der Nähe von Rotenburg berichtete über ihre Motive und Erfahrungen mit dieser Art des meditativen Fortbewegens.

 

Gelangweilt und gereizt von den Kleinigkeiten des Alltags aber auch angeregt durch das Buch Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ habe Schloh sich kurz vor ihrem 50. Geburtstag zum Pilgern entschieden und sei „aufgebrochen“. Gerade das Wort „Aufbruch“ stellte die Referentin in den Mittelpunkt ihres Vortrages. Aber nicht nur die innere Seelenhygiene sondern auch ganz praktische Tipps hatte Schloh parat.